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Energiewende als kommunale Aufgabe -und wie sie gelingt

Fünf Instrumente für Gemeinden und Projektleiter, die in der Umsetzung der Energiestrategie 2050 merkbar entlasten und Massnahmen messbar unterstützen. Aufgezeigt am Beispiel Heizungsersatz.

Die Ziele der Energiestrategie 2050 sind politisch beschlossen. Ihre Umsetzung entscheidet sich jedoch auf kommunaler Ebene. Vergleicht man Anspruch und Realität, so erkennt man eine verzwickte Situation.

Wohl sind technische Lösungen und finanzielle Förderinstrumente vorhanden, die Umsetzung verläuft gesamthaft trotzdem schleppend, auch wenn im einzelnen Fall z.B. eine Familie eine Wärmepumpe beim Heizungsersatz wählt.

Die Gründe dazu wurden bereits mehrfach untersucht – und das sowohl von staatlichen wie unternehmerischen Studien. Aus Sicht der Gemeinden und der Betroffenen lassen sich diese in drei Punkten zusammenfassen:

  • Informationen alleine reichen nicht: Der Einbezug der Bevölkerung ist sowohl bei Gemeinden wie Energieunternehmen als wesentlicher Faktor erkannt. Jedoch erreichen weder Prozesse noch die Kommunikation die Menschen.
  • Zeitfenster werden nicht genutzt: Davon scheinen gerade kleine und mittelgrosse Gemeinden betroffen, wie die Studien aufzeigen. Das ist gerade jetzt von Bedeutung, da viele Fördergelder nur noch bis ins Jahr 2030 gesichert sind.
  • Gemeinden sind mehr als Auftraggeber: Die Rolle einer Gemeinde erschöpft sich nicht im (finanziellen oder politischen) Auftrag für eine Beteiligung. Sie muss dem Prozess auch den Rahmen vorgeben und den Prozess so moderieren (lassen), dass alle Akteure einbezogen werden.

enovation unterstützt Gemeinden dabei, diese Lücke zu schliessen – als Übersetzer zwischen politischen Zielsetzungen, Entlastung bei administrativen Anforderungen und Brückenbauer zu den Bedürfnissen der Bevölkerung.

Ausgangslage

Wenn Ziele auf Alltag treffen

Aktuelle Zahlen wie das das siebte bundesrätliche Monitoring (für das Jahr 2025) zur Energiewende zeigen klar: Mit dem heutigen Tempo werden die Ziele nicht erreicht, insbesondere beim Ersatz fossiler Heizungen im Gebäudebestand.

Für Gemeinden entsteht daraus eine komplexe Situation:

  • politische Vorgaben sind klar formuliert
  • Eigentümer entscheiden individuell und oft unter Zeitdruck
  • Förderlandschaften sind (zu) komplex
  • Verwaltungen und die Milizpolitik verfügen über begrenzte Ressourcen

Die Erfahrungen aus der Praxis zeigen: Werden diese unterschiedlichen Ebenen nicht miteinander verbunden, bleibt die zielgerichtete Umsetzung aus. Werden dagegen Bewohnerinnen und Bewohner, Eigentümer und Gewerbe einbezogen, gelingt die Umsetzung schneller und schöpft das Potenzial für Synergien aus.

Partizipation und Mitwirkung sind deshalb keine Zusatzaufgaben, sondern zentrale Erfolgsfaktoren. enovation übernimmt hier die Rolle des Übersetzers und Brückenbauers – und macht die politischen Ziele im Alltag wirtschaftlich umsetzbar.

Instrument 1

Frühzeitig steuern durch Beteiligung

Der Ersatz fossiler Heizungen ist nach wie vor ein zentraler Hebel. Aber Achtung: Viele Heizungsentscheide fallen kurzfristig. Das aber gilt nicht nur für das Beispiel Heizungsersatz, sondern auch bei der Möblilität oder zukünftigen Projekten. Gemeinden verlieren generell Einfluss auf Systemwahl und mögliche Synergien, je länger sie zuwarten. enovation setzt früh an, wie unser Beispiel zeigt:

  • Identifikation von Gebäuden mit absehbarem Heizungsersatz
  • frühzeitige Ansprache der Eigentümer
  • Einbindung relevanter Akteure auf Quartier- oder Gemeindeebene

Dabei kommen Methoden aus dem Design Thinking zum Einsatz. Bedürfnisse, Bedenken und Handlungsspielräume der Betroffenen werden systematisch erhoben und in die Lösungsentwicklung integriert.

Beispiel: Im Meet-up haben Vertreter von Stockwerkeigentum mit Vertretern von Verwaltungen der benachbarten Liegenschaften potenzielle Synergien erkannt, die nun in eine Variante einfliesst, in der sich die Nachbarschaft zu einem Kleinverbund zusammen schliesst und so den Ersatz der Gasheizung finanziell leistbar macht.

Instrument 2

Politische Ziele verständlich in Entscheidungshilfen übersetzen

Ein Heizungsersatz ist heute weniger eine technische als eine Investitions- und Vertrauensfrage. Eigentümer erwarten Orientierung, Verwaltungen nachvollziehbare und belastbare Grundlagen.

Mit enovation übersetzen Gemeinden:

  • energiepolitische Vorgaben in konkrete Handlungsoptionen
  • Fachinformationen in verständliche Entscheidungsgrundlagen
  • Förderlogiken in klare Nutzenargumente

Beispiel: Ein Informationsanlass ist eine gute Gelegenheit, die Rahmenbedingungen zu erklären und auf die eigenen Angebote hinzuweisen. Entscheidend für den Erfolg sind zweierlei: Zum einen muss das Programm spezifisch auf die Zielgruppen und das Thema angepasst werden (private Hausbesitzer und institutionelle Verwaltugnen haben unterschiedliche Motivationen), zum anderen braucht es nachgelagerte Aktionen und Begleitung – denn Information alleine reicht nicht aus. 

Kommunlar Vollzug

«Meet-up» koordiniert

Je früher sich Nachbarschaften und Verwaltungen koordinieren, desto grösser die Chancen auf Synergien – sei es technologisch, finanziell oder im zeitlichen Ablauf. Wir bringen die Akteure zusammen.

Instrument 3

Beteiligung statt Information

Viele Gemeinden informieren gut – doch Information allein führt selten zur Umsetzung.  enovation gestaltet Beteiligung so, dass sie Wirkung entfaltet:

  • Formate, die Rückmeldungen ernsthaft aufnehmen
  • Kommunikation aus Sicht der Betroffenen
  • begleitende Massnahmen zur Umsetzung

Hier zeigt sich die Soft Power der Energiewende: Beteiligung schafft Vertrauen, Verständnis und Akzeptanz – und damit die Grundlage für Umsetzung.

Beispiel: Bewährt hat sich der lokale Informations- und Erfahrungsaustausch – wobei der Mix aus persönlichem Austausch vor Ort und nachgelagertem digitalen Angebot die beste Wirkung erzielt.

Kommunlar Vollzug

Beteiligung wirkt

Die Energiewende betrifft uns alle – unabhängig aller politischer Colour. Deshalb müssen die Betroffenen an der Umsetzung beteiligt werden, soll die  Energiewende gelingen.

Instrument 4

Akteure und Angebote koordinieren

In Gemeinden bestehen zahlreiche Angebote und Kompetenzen. Ohne Koordination bleiben diese jedoch fragmentiert. enovation verbindet:

  • Politik, Verwaltung und externe Fachstellen
  • bestehende Programme und neue Initiativen
  • Planungsbüros dort, wo fachliche Umsetzung gefragt ist

Nutzen:
Die Gemeinde tritt gegenüber der Bevölkerung geschlossen und glaubwürdig auf, gewerbliche Angebote können ebenso problemlos integriert werden wie eigene Projekte oder Projekte von Dritten. Denn die neutrale Moderation stellt sicher, dass die Lösung im Vordergrund steht und nicht der Absatz.

Kommunlar Vollzug

Energiewende gestalten

Die Energiewende gelingt, wenn diese lokal koordiniert ist und die Ziele kooperativ angegangen werden. Das Playbook «Energiewende» liefert dazu die Anleitung. 

Instrument 5

Prozesse moderieren und Interessen ausgleichen

Die Energiewende berührt Eigentum, Investitionen und lokale Interessen. Unterschiedliche Perspektiven sind normal. enovation begleitet diese Prozesse professionell:

  • strukturierte Beteiligung statt punktuelle Diskussion
  • transparente Abläufe und klare Rollen
  • Fokus auf tragfähige Lösungen

So wird Beteiligung zur strategischen Ressource – nicht zum Risikofaktor.

Fazit

Umsetzung braucht Unterstützung!

Die Energiewende scheitert selten an fehlender Technik. Sie stockt dort, wo politische Ziele, administrative Logiken und individuelle Entscheidungen nicht zusammenfinden. 

Als Übersetzer zwischen Politik, Verwaltung und Bevölkerung verbindet enovation partizipative Methoden, Design Thinking und energetische Fachkompetenz. 

Das Ergebnis sind Lösungen, die politisch tragfähig, administrativ umsetzbar und gesellschaftlich akzeptiert sind.

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Unsere Expertinnen und Experten haben langjährige Erfahung und wissen, was es für eine erfolgreiches Projekt braucht. Dabei arbeiten wir interdisziplinär, zielgerichtet und praxiserprobt.

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