Home » Blog » Nicht kategorisiert

Heizungsersatz als kommunale Aufgabe

Fünf Instrumente, wie Gemeinden in der Umsetzung der Energiestrategie 2025 mit enovation merkbar entlastet und messbar unterstützt werden.

Die Ziele der Energiestrategie 2050 sind politisch beschlossen. Ihre Umsetzung entscheidet sich jedoch auf kommunaler Ebene. Vergleicht man Anspruch und Realität, so erkennt man eine verzwickte Situation.

Wohl sind technische Lösungen und finanzielle Förderinstrumente vorhanden, die Umsetzung verläuft trotzdem gesamthaft schleppend, auch wenn im einzelnen Fall z.B. eine Wärmepumpe eingesetzt wird.

enovation unterstützt Gemeinden dabei, diese Lücke zu schliessen – als Übersetzer zwischen politischen Zielsetzungen, Entlastung bei administrativen Anforderungen und Brückenbauer zu den Bedürfnissen der Bevölkerung.

Ausgangslage: Wenn Ziele auf Alltag treffen

Aktuelle Zahlen und auch das siebte bundesrätliche Monitoring zur Energiewende zeigt: Mit dem heutigen Tempo werden die Ziele nicht erreicht, insbesondere beim Ersatz fossiler Heizungen im Gebäudebestand.

Für Gemeinden entsteht daraus eine komplexe Situation:

  • politische Vorgaben sind klar formuliert
  • Eigentümer entscheiden individuell und oft unter Zeitdruck
  • Förderlandschaften sind (zu) komplex
  • Verwaltungen und die Milizpolitik verfügen über begrenzte Ressourcen

Erfahrungen aus der Praxis zeigen, wo diese unterschiedlichen Ebenen nicht miteinander verbunden sind, bleibt die Umsetzung aus. Werden dagegen Bewohnerinnen und Bewohner, Eigentümer und Gewerbe einbezogen, gelingt die Umsetzung schneller und schöpft das Potenzial für Synergien aus.

Partizipation und Mitwirkung sind deshalb keine Zusatzaufgaben, sondern zentrale Erfolgsfaktoren. enovation übernimmt hier die Rolle des Übersetzers und Brückenbauers – und macht die politischen Ziele im Alltag wirtschaftlich umsetzbar.

Instrument 1

Frühzeitig steuern durch Beteiligung

Viele Heizungsentscheide fallen kurzfristig. Gemeinden verlieren dadurch Einfluss auf Systemwahl und mögliche Synergien. enovation setzt früh an:

  • Identifikation von Gebäuden mit absehbarem Heizungsersatz
  • frühzeitige Ansprache der Eigentümer
  • Einbindung relevanter Akteure auf Quartier- oder Gemeindeebene

Dabei kommen Methoden aus dem Design Thinking zum Einsatz. Bedürfnisse, Bedenken und Handlungsspielräume der Betroffenen werden systematisch erhoben und in die Lösungsentwicklung integriert.

Beispiel: Im Meet-up haben Vertreter von Stockwerkeigentum mit Vertretern von Verwaltungen der benachbarten Liegenschaften potenzielle Synergien erkannt, die nun in eine Variante einfliesst, in der sich die Nachbarschaft zu einem Kleinverbund zusammen schliesst und so den Ersatz der Gasheizung finanziell leistbar macht.

Instrument 2

Politische Ziele verständlich in Entscheidungshilfen übersetzen

Ein Heizungsersatz ist heute weniger eine technische als eine Investitions- und Vertrauensfrage. Eigentümer erwarten Orientierung, Verwaltungen nachvollziehbare und belastbare Grundlagen.

Mit enovation übersetzen Gemeinden:

  • energiepolitische Vorgaben in konkrete Handlungsoptionen
  • Fachinformationen in verständliche Entscheidungsgrundlagen
  • Förderlogiken in klare Nutzenargumente

Beispiel: Ein Informationsanlass ist eine gute Gelegenheit, die Rahmenbedingungen zu erklären und auf die eigenen Angebote hinzuweisen. Entscheidend für den Erfolg ist auch, dass das Programm auf die Zielgruppen und das Thema angepasst wird.

enovation unterstützt den kommunalen Vollzug - Beispiel Meet-up

Die Umsetzung der energiepolitischen Vorgaben stellt Gemeinden vor wachsende Anforderungen. Förderinstrumente, technische Optionen und Beteiligungsansprüche nehmen zu, während personelle Ressourcen begrenzt bleiben. enovation unterstützt Verwaltungen im operativen Vollzug.

Instrument 3

Beteiligung statt Information

Viele Gemeinden informieren gut – doch Information allein führt selten zur Umsetzung.  enovation gestaltet Beteiligung so, dass sie Wirkung entfaltet:

  • Formate, die Rückmeldungen ernsthaft aufnehmen
  • Kommunikation aus Sicht der Betroffenen
  • begleitende Massnahmen zur Umsetzung

Hier zeigt sich die Soft Power der Energiewende: Beteiligung schafft Vertrauen, Verständnis und Akzeptanz – und damit die Grundlage für Umsetzung.

Beispiel: Bewährt hat sich der lokale Informations- und Erfahrungsaustausch – wobei der Mix aus persönlichem Austausch vor Ort und nachgelagertem digitalen Angebot die beste Wirkung erzielt.

enovation unterstützt den kommunalen Vollzug - Beispiel Prozesse & Moderation

Die Umsetzung der energiepolitischen Vorgaben stellt Gemeinden vor wachsende Anforderungen. Förderinstrumente, technische Optionen und Beteiligungsansprüche nehmen zu, während personelle Ressourcen begrenzt bleiben. enovation unterstützt Verwaltungen im operativen Vollzug.

Instrument 4

Akteure und Angebote koordinieren

n Gemeinden bestehen zahlreiche Angebote und Kompetenzen. Ohne Koordination bleiben diese jedoch fragmentiert. enovation verbindet:

  • Politik, Verwaltung und externe Fachstellen
  • bestehende Programme und neue Initiativen
  • Planungsbüros dort, wo fachliche Umsetzung gefragt ist

Nutzen:
Die Gemeinde tritt gegenüber der Bevölkerung geschlossen und glaubwürdig auf, gewerbliche Angebote können ebenso problemlos integriert werden wie eigene Projekte oder Projekte von Dritten. Denn die neutrale Moderation stellt sicher, dass die Lösung im Vordergrund steht und nicht der Absatz.

Instrument 5

Prozesse moderieren und Interessen ausgleichen

Die Energiewende berührt Eigentum, Investitionen und lokale Interessen. Unterschiedliche Perspektiven sind normal. enovation begleitet diese Prozesse professionell:

  • strukturierte Beteiligung statt punktuelle Diskussion
  • transparente Abläufe und klare Rollen
  • Fokus auf tragfähige Lösungen

So wird Beteiligung zur strategischen Ressource – nicht zum Risikofaktor.

Fazit: Umsetzung gelingt, wenn jemand übersetzt

Die Energiewende scheitert selten an fehlender Technik. Sie stockt dort, wo politische Ziele, administrative Logiken und individuelle Entscheidungen nicht zusammenfinden. enovation schliesst diese Lücke. Als Übersetzer zwischen Politik, Verwaltung und Bevölkerung verbindet enovation partizipative Methoden, Design Thinking und energetische Fachkompetenz. Das Ergebnis sind Lösungen, die politisch tragfähig, administrativ umsetzbar und gesellschaftlich akzeptiert sind.

Weitere Blogposts