Wachsende Städte, neue Agglomerationen: Wie der Wandel gelingt

Zehn Gemeinden haben in der Schweiz neu mehr als 10’000 Einwohner. Damit haben 172 Gemeinden den Rang einer Stadt. Was bedeutet das für deren Lebensqualität, und was für deren umschliessende Agglomerationen? Fünf Handlungsfelder aus Sicht der Nutzer:innen.

Gemeinden im Perspektivenwechsel entwickeln

Die Gemeinden stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Diese zeichnen sich oft dadurch aus, dass viele verschiedene Ansprüche eingelöst werden müssen. Das zeigt sich gut in Nutzungskonzepten für Pärke oder Plätze. So soll nicht nur die Infrastruktur gut unterhalten werden können, es gilt auch Konflikte in der Nutzung zu adaptieren. Neben rechtlichen Anforderungen kommt ein weiterer Punkt hinzu, der durch die Dynamik der gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen kritisch ist: die Zeit. So ist es sinnvoll, grosse Entwicklungen in kleineren Etappen zu realisieren. Ansonsten droht, dass auch ein einfacher Veloweg gut zehn Jahre dauern kann, bis er realisiert werden kann – eine leidvolle Erfahrung, die sich jede Gemeinde gerne erspart.